Mitverantwortung zählt

Im Pfarrgemeinderat kommen viele Begabungen, Interessen, Sichtweisen zusammen. Das bereichert das gemeinsame Nachdenken und Handeln, das ermöglicht den Mitgliedern aber auch, eigene Schwerpunkte in ihrem Engagement zu setzen. Zum Glück muss der Pfarrgemeinderat nicht alles selbst machen. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder vernetzen sich mit anderen, die sich für ein bestimmtes Anliegen einsetzen, wie zum Beispiel Ausschüsse des PGR, interessierte Gemeindemitglieder, ökumenische oder kommunale Kooperationspartner. In der Pfarrei stehen viele Aufgaben an, zum Beispiel:

  • Neue Ideen und deren praktische Umsetzungen in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Aufgreifen aktueller Themen in der Erwachsenenbildung
  • Gestaltung von Festen und Feiern in der Pfarrei
  • (Mit-) Gestaltung von Öffentlichlichkeitsarbeit, Information und Kommunikation
  • Soziale und caritative Aufgaben – zum Beispiel der Besuch von Senioren und kranken Gemeindemitgliedern; die Mitarbeit bei einer Tafel, in einer Kleiderkammer; Einsatz für Flüchtlinge
  • Mitarbeit bei der Gestaltung von Gottesdiensten und der Suche nach neuen Formen gottesdienstlicher Feiern und des Gebetes
  • Angebote zur Glaubensvertiefung für Erwachsene wie zum Beispiel Glaubensgespräche
  • Unterstützung von Erstkommunion- und Firmkatechese
  • Suche nach neuen Formen der lokalen Kirchenentwicklung angesichts der aktuellen Veränderungen in den kirchlichen Strukturen
  • …und vieles mehr

Drei gute Gründe zu kandidieren

Lebendige Gemeinschaft erleben

Sie lernen andere Gemeindemitglieder in der praktischen Arbeit kennen. Es entstehen Kontakte, Netzwerke und die Freude am gemeinsamen Tun. Die Frohe Botschaft Jesu Christi ist Mittelpunkt und Fundament Ihres gemeinsamen Tuns. Das ist gelebter Glaube.

Neue Herausforderungen annehmen

In einem Pfarrgemeinderat sind unterschiedliche Perspektiven gefragt. Da braucht es Mitglieder, die einen strategischen Blick für die pastorale Arbeit haben, die über den eigenen Kirchturm hinausgucken. Es braucht aber auch Menschen, die darauf achten, dass etwas vor Ort Heimat gibt. Die verschiedenen Perspektiven zusammenzubringen gelingt, wenn man die Vielfalt als Bereicherung versteht.

Mitgestaltung zählt

Aufgrund von Taufe und Firmung gehören die Gläubigen nicht einfach „nur“ zum Volk Gottes dazu. Vielmehr soll jede und jeder Einzelne mitverantwortlich dazu beitragen, dass die Kirche ihrem Auftrag gerecht wird und glaubwürdig Zeugnis gibt für die Botschaft vom Reich Gottes. Eine Möglichkeit, das zu tun, besteht darin, gemeinsam mit anderen im Pfarrgemeinderat der Kirche in Ihrer Pfarrei ein Gesicht zu geben