Mitverantwortung zählt

Ein gemeinsames Ziel

"Kooperative Pastoral ist das verpflichtende Grundprinzip der Seelsorge im Bistum Mainz."
(Karl Kardinal Lehmann in Pastorale Richtlinien Nr. 8, "Damit Gemeinde lebt...", 1996)

Der Pfarrgemeinderat hat Anteil an dem gemeinsamen Sendungsauftrag und einer daraus resultierenden missionarischen Pastoral. Eine wichtige Herausforderung ist dabei, dass Pfarrgemeinden miteinander auf der Ebene der Pastoralen Einheit (Pfarrgruppe oder Pfarreienverbund) kooperieren und sich als Teil eines größeren Ganzen verstehen. Ziel der Kooperation ist es, gezielter und effektiver auf die sich verändernden Lebensverhältnisse eingehen zu können. Durch eine enge Kooperation in der Pfarrgruppe bzw. dem Pfarreienverbund nutzen die Pfarrgemeinderäte Fähigkeiten und Ressourcen, um die Menschen mit der Botschaft Jesu in Berührung zu bringen. .

Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn Pfarreien diesen Weg gemeinsam und in Kooperation gehen. Dies gilt insbesondere für die Gremien. Vielfältige Ressourcen und Charismen können für das gemeinsame Handeln gebündelt und genutzt werden.

Der Seelsorgerat

Die Zusammenarbeit auf der Ebene der Pastoralen Einheit wird im Seelsorgerat beraten und beschlossen. 
In jeder Pfarrgruppe / jedem Pfarreienverbund ist ein Seelsorgerat zu bilden. Der Seelsorgerat besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern. Unter Berücksichtigung der Bistumsziele furmuliert der Seelsorgerat Ziele und Inhalte der Seelsorge im Raum der Pastoralen Einheit.

Dort, wo sich die Kooperation bereit weit entwickelt hat, können die Pfarrgemeinderäte auch die Bildung eines Gesamtpfarrgemeinderates beschließen. Es gibt dann auf der Ebene der Pfarrgruppe nur noch einen Pfarrgemeinderat. Die Bildung des Seelsorgerates entfällt in diesem Fall. Näheres zum Gesamtpfarrgemeinderat finden Sie auf der nächsten Seite.