Mitverantwortung zählt

Was sind Wahlbezirke?

Bei der Vorbereitung der Wahl besteht die Möglichkeit, die Wählerliste (nicht die Kandidatenliste!) gemäß § 9 WO PGR nach Wahlbezirke aufzuteilen. Für jeden Wahlbezirk wird ein Wahllokal im Sinne der Wahlordnung eingerichtet und ein Wahlvorstand benannt.

Pfarreien ohne Wahlbezirke

Die übergroße Mehrheit der Kirchengemeinden hat keine Einrichtung von Wahlbezirken beschlossen. Damit steht allen Wahlberechtigten der Kirchengemeinde ein Wahllokal im Sinne der Wahlordnung zur Abgabe ihrer Stimme zur Verfügung. Viele Kirchengemeinden mit mehreren Kirchorten machen von der Möglichkeit Gebrauch, Wege der Zuleitung von Wahlbriefen an den Wahlvorstand einzurichten. In diesen  „Briefwahl-Abgabestellen“ können Briefwahlunterlagen auch am Tag der Wahl abgegeben werden. Von dort werden sie dann zur zentralen Auszählung ins Wahllokal gebracht.

Pfarreien mit Wahlbezirken

Kirchengemeinden, die im Vorgriff auf eine Pfarreiwerdung am 1.1.2016 einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat wählen, werden die aktuellen Kirchengemeinden als Wahlbezirke behandelt. Aber auch einige andere Kirchengemeinden haben Wahlbezirke eingerichtet. Die Wahlberechtigten wählen in dem Wahllokal, das für ihren Wahlbezirk zuständig ist. Gerade in großen Pfarreien mit mehreren Kirchorten bedeutet das, dass Wähler/innen nicht unbedingt dort wählen können, wo sie sonntags zum Gottesdienst gehen.

Alle eingegangenen Briefwahlstimmen werden dem zuständigen Wahlvorstand übergeben und von ihm ausgezählt. Das (Gesamt-)Wahlergebnis der Kirchengemeinde wird in einer Zusammenkunft aller Wahlvorstände festgestellt, die der älteste Vorsitzende eines Wahlvorstandes einberuft und leitet (§ 24 Abs. (7) WO PGR). Die Auszählung der einzelnen Wahlbezirke ist öffentlich, es wird aber nur das Gesamtwahlergebnis für die gesamte Pfarrei veröffentlicht gemäß § 26 WO PGR.