Was macht der PGR?

Das Leben der Pfarrei mitgestalten

Der Pfarrgemeinderat hat nach der Synodalordnung beinahe unendlich viele Aufgaben: von der Jugendarbeit bis zur Liturgie, vom Besuchsdienst bis zur Öffentlichkeitsarbeit, von der Eine-Welt-Arbeit bis zur Ökumene. In der Praxis wird jeder Pfarrgemeinderat Schwerpunkte für die pastorale Arbeit setzen, die sich aus dem Leben der Pfarrei, den Interessen und Charismen der Menschen vor Ort und der Situation vor Ort ergeben. Dazu kann der PGR bspw. auch eigene Sachausschüsse einsetzen oder Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die jeweiligen Projekte einladen. Mit Hilfe von Ortsausschüssen können in einer "Pfarrei neuen Typs" lokale Traditionen gepflegt, sowie Austausch, Kommunikation und Vernetzung mit den Kirchorten gewährleistet werden.

In wichtigen Verwaltungsfragen gibt der Pfarrgemeinderat ein Votum ab, das der Verwaltungsrat bei seiner Entscheidung zu bedenken hat. Das betrifft z.B. pastorale Schwerpunktsetzungen im Zusammenhang der Erstellung des Haushaltsplanes, beim Bau oder der Renovierung der Kirche, des Pfarrheims, der Orgel usw..

Der Pfarrgemeinderat als Wahlkörper

Der Pfarrgemeinderat wählt und entsendet Vertreterinnen und Vertreter in wichtige Gremien. Er wählt den Verwaltungsrat der Kirchengemeinde. Wo noch ein Pastoraler Raum besteht, entsendet der Pfarrgemeinderat Vertreterinnen und Vertreter in den Pastoralausschuss des Pastoralen Raumes.

Weiter wählt der Pfarrgemeinderat Vertreter/innen für die Gremien auf der Ebene des Bezirks/der Stadt und schlägt Kandidaten für die Diözesanversammlung vor.